Das Euro-Problem

Wohin diese Zwangsverkopplung der Währungen führt, kann man derzeit in der Praxis in aller Klarheit sehen:

Das Problem entsteht, wenn sich das Wirtschaftswachstum eines Euro-Landes in einer Aufwärtsbewegung befindet und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum eines anderen Euro-Landes in einer Abwärtsbewegung.

Normalerweise müsste die Währung der schwächelnden Wirtschaft abgewertet werden, damit die Wirtschaft wieder auf die Beine kommen kann.

Umgekehrt müsste die Währung der stärker wachsenden Wirtschaft aufgewertet werden, damit diese nicht immer weiter von billigen Exporten profitiert.

Das geschieht aber nicht, denn beide haben den gleichen Euro und der kann nicht gleichzeitig steigen und fallen.

Der Euro verharrt irgendwo in der Mitte.

Die Erholung der schwächelnden Wirtschaft wird blockiert und das wirtschaftlich erstarkende Land profitiert sich dumm und dämlich.

nächstes Kapitel: Der Euro vereinigt nicht sondern spaltet
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Stichworte:
Eurokrise